P.P. Rubens Die Stecher seiner Wekstatt

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P.P. Rubens Die Stecher seiner Wekstatt

P.P. Rubens Die Stecher seiner Wekstatt

Ab 27. Juni 2021 (Bitte beachten: Aufgrund der aktuellen Situation sind sämtliche Termine ohne Gewähr!)

Rubens – Die Stecher seiner Werkstatt

Nach acht Jahren in Italien kehrte Rubens 1608 nach Antwerpen zurück. Innerhalb kurzer Zeit wurde er zum Hofmaler der spanischen Statthalter in den südlichen Niederlanden ernannt und baute eine der florierendsten Malerei-Unternehmen ganz Europas auf. Auch in Zeiten höchster Belastung beschäftigte sich der Maler mit der Reproduktion seiner Gemälde und stellte dafür auch Kupferstecher in seiner Werkstatt ein. Zum Schutz seiner Blätter vor Kopie und Nachahmung beantragte er sogenannte Privilegien für die nördlichen wie südlichen Niederlande und Frankreich. Seine Privilegformel beginnt mit den Worten „Cum priuilegijs regis“ – Durch die Gunst des Herrschers. Rubens wählte seine Stecher mit großer Sorgfalt aus. In seinen Diensten standen Lucas Vorsterman, Paulus Pontius, die Brüder Bolswert und Jan Witdoeck. In dieser Ausstellung, die aus eigenen Beständen des Museums bestückt wird, werden die Handschriften dieser Kupferstecher in ihrer Interpretation der Gemälde des großen Meisters präsentiert: der schwarz-weiße Rubens für den kleineren Geldbeutel.

 

 

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